Kopftuch und Arbeit? Erfahrungen von Musliminnen und Muslimen auf dem ­deutschen Arbeitsmarkt

Die Studie „Showing Your Religion“ des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors stellt die Debatten und Folgen eines möglichen Verschleierungsverbots in der Arbeitswelt in den Mittelpunkt und fragt nach den Folgen für vor allem kopftuchtragende Musliminnen. Gleichwohl die Religionsfreiheit im Grundgesetz fest verankert ist, wurden die Grenzen von Religionsausübung im Jahr 2021 auf Bundes- und EU-Ebene neu diskutiert. 

Die Studie stellt drei wesentliche Ergebnisse heraus: 
1. „Kopftuchtragende Musliminnen geben im Vergleich zu anderen Musliminnen und Muslimen häufiger an, aufgrund ihrer Religion Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt erfahren zu haben. 
2. Erwartete Diskriminierung hält insbesondere kopftuchtragende Musliminnen davon ab, sich auf Stellen zu bewerben. 
3. Die meisten kopftuchtragenden Musliminnen, vor allem diejenigen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder abgeschlossenem Studium, achten darauf, ob sie ihren (zukünftigen) Job mit Kopftuch ausüben können.“ (DeZIM e.V., 2022) 

Weitere Informationen und Ergebnisse: https://t1p.de/cj1rd

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