Einstellungen der deutschen Bevölkerung zur Integration

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld führt seit 2014 alle zwei Jahre eine Befragung der deutschen Bevölkerung zum Thema „Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“ durch. 

Nach dem Ergebnis der aktuellen Studie hat die Zustimmung zu einer Willkommenskultur im Zeitraum bis 2020 von 40 % auf 55 % zugenommen. 62 % der Befragten freuen sich, dass Deutschland vielfältiger und bunter wird. Jedoch äußern zwei Drittel der Befragten ohne Migrationsgeschichte die Erwartung, dass Migrant*innen sich mehr an die Deutschen anpassen müssen. Nur 48 % der Befragten gestehen Migrant*innen zu, ihre kulturelle Identität aufrechtzuerhalten. Von den Befragten, die nach Deutschland eingewandert sind, geben 33 % an, sehr oft oder oft rassistischen Beschimpfungen ausgesetzt zu sein. Dabei identifizieren sich lediglich 5 % der Befragten nur allein nach ihrer Herkunft und als nicht-deutsch.

Download der Studie: 

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