Frieden bewahren – internationale Sicherheit stärken

In einer Kurzbefragung im Auftrag der EU-Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur wurden zwischen dem 22. Februar und dem 4. März dieses Jahres mehr als 26.000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren u. a. nach ihren Erwartungen an das Europäische Jahr der Jugend, nach ihrer Teilnahme am bürgerlichen Leben und nach ihren Erwartungen der jungen Generation an die EU befragt.


Gefragt nach den Schwerpunktthemen des Europäischen Jahrs der Jugend entscheiden sich 34 % für die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden, ebenfalls 34 % für Umweltschutz und Bekämpfung des Klimawandels. Danach folgen die Verbesserung allgemeiner und beruflicher Bildung (33 %) und die Bekämpfung von Armut und wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheit (32 %). Jeweils drei Themen aus einer Liste von acht konnten die Befragten auswählen. Die Förderung der Beschäftigung und die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit wurde von 28 %, die Förderung von Menschenrechten, Demokratie und gemeinsamer europäischer Werte von 26 %, die einer inklusiven Gesellschaft von 22 % und die der Digitalisierung der Gesellschaft von 13 % genannt. Von der Durchführung des Europäischen Jahres erwarten die jungen Menschen, dass man besser auf ihre Meinung hört (33 %) und dass mehr Anstrengungen unternommen werden, junge Menschen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren.


Junge Menschen sind während dieses Zeitraum einerseits an Festivals, künstlerischen Darbietungen und Konzerten interessiert, andererseits an Begegnungen und Austausch mit jungen Menschen aus anderen Ländern. Eine deutliche Mehrheit von 58 % war in den zurückliegenden 12 Monaten in einer oder mehreren Jugendorganisationen aktiv, jedoch haben sich 39 % in keiner Jugendorganisation engagiert. An der Spitze stehen Aktivitäten im Sport (24 %). Organisationen im Themenbereich Klimawandel/Umwelt wurden von 12 % der Befragten genannt, Organisationen, die sich mit Menschenrechten und globaler Entwicklung beschäftigen von 10 %, politische Organisationen und Parteien von 8 % und andere Jugendorganisationen bzw. Nichtregierungsorganisationen ebenfalls von 8 %.


Unabhängig vom Europäischen Jahr der Jugend wurden die jungen Menschen gefragt, was sie für ihre Generation von der EU erwarten (bis zu drei Antworten aus einer Liste von neun). An erster Stelle steht die Bewahrung des Friedens, die Stärkung internationaler Sicherheit und die Förderung internationaler Zusammenarbeit mit 37 %. Darauf folgen, der Wunsch nach mehr Arbeitsmöglichkeiten für junge Menschen (33 %), der Kampf gegen Armut sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Ungleichheiten (32 %), die Bekämpfung des Klimawandels (31 %), die Förderung von Menschenrechten, Demokratie und gemeinsamen europäischen Werten (27 %), die Förderung inklusiver Gesellschaften (24 %), eine wichtige Rolle beim Umgang mit gesundheitlichen Herausforderungen (16 %), junge Menschen aus verschiedenen Teilen der EU zusammenbringen (16 %) und die Digitalisierung der Gesellschaft fördern (13 %). Bei der Bewertung von Erwartungen und bei der Frage danach, welche Forderungen und Wünsche in diesem Katalog fehlen, ist zu berücksichtigen, dass die Befragten auf eine Liste von neun vorgegebenen Antwortmöglichkeiten reagiert haben.

 

Klaus Waldmann, leitender Redakteur des Journals

auf Basis der Zusammenfassung der Studie „Flash-Eurobarometer 502. Jugend und Demokratie im Europäischen Jahr der Jugend“. Download: https://europa.eu/eurobarometer/surveys/detail/2282

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